Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Gedenkstätte in Berlin Mitte. Erinnert an die Opfer des Holocaust während des zweiten Weltkriegs. Ein Ort zum Nachdenken.

Unweit des Brandenburger Tors in Berlin Mitte wurde im Jahr 2005 unter großem medialen Aufsehen das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, eröffnet.

Das von allen Seiten begehbare wellenförmige Stelenfeld ist eine Erinnerung an die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden. Auf einer Fläche von rund 19.000 Quadratmetern stellte der New Yorker Architekt Peter Eisenman 2711 unterschiedlich hohe Betonpfeiler in einem Raster auf. Die Fläche soll den Besucher zum Nachdenken anregen, die Beton-Stelen erinnern an Sarkophage oder an Kenotaphen und könnten auch nach verschiedenen Deutungsaussagen symbolische Gräber für die ermordeten Juden darstellen. Laut Aussage des Architekts ist es jedoch „ein Ort ohne bestimmte Bedeutung“.

Unter dem Stelenfeld befindet sich als Ergänzung der “Ort der Information”, der in vier Themenräumen die Verfolgung und Ermordung der Juden in einer Ausstellung dokumentiert. Der Eintritt ist frei, Führungen sind möglich.

Das Stelenfeld ist jederzeit zugänglich

Der Ort der Information ist geöffnet von April bis September: Dienstag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr, Oktober bis März: Dienstag bis Sonntag 10 bis 19 Uhr, vom 24. bis 26. Dezember geschlossen, 31. Dezember ab 16 Uhr geschlossen. An allen anderen Feiertagen ist geöffnet.

JUMPBerlin sagt:

Ein Ort, der definitiv zum Nachdenken anregt und die Erinnerungs- und Mahnkultur in Deutschland ehrt.

 

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Immer geöffnet Ort der Information: April - September: Dienstag - Sonntag, 10:00-20:00 Uhr Oktober - März: Dienstag - Sonntag, 10:00-19:00 Uhr Geschlossen vom 24. bis 26. Dezember und am 31. ab 16:00 Uhr. An allen anderen Feiertagen geöffnet