Monbijoupark

In Berlin – Mitte in der Spandauer Vorstadt befindet sich einer der schönsten Parkanlagen Berlins, der Monbijoupark. Im beliebten Nightlife- und Flanierviertel von Berlin gelegen, verbindet der südliche Teil der geschützten Grünfläche die Spree mit der Oranienburger Straße und zieht täglich zahlreiche Besucher an. Der Monbijoupark erfreut sich bei Touristen und Berlinern gleichermaßen an Beliebtheit […]

In Berlin – Mitte in der Spandauer Vorstadt befindet sich einer der schönsten Parkanlagen Berlins, der Monbijoupark. Im beliebten Nightlife- und Flanierviertel von Berlin gelegen, verbindet der südliche Teil der geschützten Grünfläche die Spree mit der Oranienburger Straße und zieht täglich zahlreiche Besucher an. Der Monbijoupark erfreut sich bei Touristen und Berlinern gleichermaßen an Beliebtheit und ist ein begehrtes Ausflugsziel für alle Altersklassen.

 

Bis 1959 stand hier das Lustschloss Monbijou, welches 1649 von Kurfürst Friedrich von Brandenburg für seine erste Frau Luise Henriette von Oranien in Auftrag gegeben und im Rokoko-Stil errichtet wurde. Friedrich I. überließ es der letzten adeligen Nutzerin, seiner Mätresse, der Gräfin von Wartenberg. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt und unter der DDR-Führung wegen seiner Vergangenheit als Adelspalast nicht wieder aufgebaut. Stattdessen wurde das Gelände bsi 1962 als Freizeitpark begrünt und umgestaltet.

Vis-á-vis der Museumsinsel entstand an der Stelle des Schlosses Monbijou entlang der Spree der neu gestaltete Monbijoupark. Bei der Ausarbeitung des Parks wurden in den Jahren des Kalten Kriegs immer mehr Projekte hinzugefügt, im Jahr 1960 wurde ein Kinderfreibad und im Jahr 1974 ein Gaststättenpavillon installiert und eingeweiht. Nach der Wende wurde im jahr 2000 das Freibad umfangreich renoviert und der Gästepavillon abgerissen. Von 2006 bis 2007 wurde der Park für 3,3 Millionen von dem berühmten Landschaftarchitektenbüro Lützow 7 neu gestaltet und die neun Meter breite Uferpromenade eingerichtet.

Weitere Neuheiten sind ein Schalenbrunnen an der Ecke zwischen der Oranienburger Straße und der Monbijoustraße und Rodelberg für den Winter, sowie die im Oktober 2006 wieder errichtete Monbijoubrücke, die den Park mit der Museumsinsel und dem Bode-Museum verbindet. Durch die Entfernung der Büsche wurde ein freier Durchblick von der Oranienburger Straße fast bis zur Spree geschaffen.

Der Monbijoupark trägt zu der urbanen Qualität Berlins bei und macht die innerstädtischen Freiraum- und Wasserflächen erleb- und nutzbar und bietet Berlinern als auch die Touristen die Möglichkeit, den Park im Sommer so wie im Winter gleichermaßen zu benutzten. Von hier aus habt ihr auch die Möglichkeit, die belebte Oranienburger straße mit all ihren Facetten und Angeboten zu erkunden.